conceptk begleitet Kantone, Gemeinden und Bildungsinstitutionen in der Schweiz dabei, Lern- und Arbeitswelten zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen aus zahlreichen Projekten in der Schweiz, Deutschland und Österreich fliessen in massgeschneiderte Lösungen ein, die den hohen Anforderungen an Schweizer Bildungs- und Verwaltungsbauten gerecht werden.
Die Umsetzung des Lehrplans 21, die Integration von Tagesstrukturen und der Anspruch an barrierefreie, inklusive Lernorte prägen den Schulbau in der Schweiz. Kompetenzorientiertes Lernen braucht Raum – das klassische Klassenzimmer wird zunehmend durch flexible Lernlandschaften, Marktplätze und Gruppenräume ersetzt.
conceptk unterstützt Schulgemeinden dabei, pädagogische Konzepte in tragfähige Raumprogramme zu übersetzen – von der ersten Bedürfnisformulierung (SIA Phase 1) bis hin zu flexiblen Lernlandschaften im Bestand oder Neubau. Was wir als „Phase Null“ bezeichnen, setzen wir genau hier an: Wir begleiten Sie bei der fundierten Bedürfnisformulierung. So stellen wir sicher, dass pädagogische Anforderungen und betriebliche Effizienz in ein präzises Konzept fliessen, das auch vor der Stimmbevölkerung Bestand hat.
Vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe: Wir gestalten Räume, die mitatmen. Anstatt starrer Flurschulen entwickeln wir Marktplätze, Lernateliers und Gruppenräume, die projektbasiertes Lernen (PBL) und individuelle Lernwege unterstützen. So schaffen wir eine Infrastruktur, die den verschiedenen Zyklen der Schweizer Volksschule gerecht wird und echtes selbstständiges Lernen ermöglicht.
Schulen in multikulturellen Umfeldern stehen vor besonderen Herausforderungen. Programme wie QUIMS (Qualität in multikulturellen Schulen) erfordern spezifische räumliche Antworten: Räume für Deutsch als Zweitsprache (DaZ), integrierte Heilpädagogik und soziale Lernorte. Wir helfen Ihnen, diese Anforderungen in Ihre Schulraumplanung zu integrieren, um Bildungsgerechtigkeit räumlich greifbar zu machen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf führt schweizweit zu einem massiven Ausbau der schulinternen Tagesstrukturen. Wir analysieren bestehende Flächen und zeigen auf, wie Verpflegung, Freizeit und Lernen räumlich sinnvoll verschränkt werden können, um den Schulstandort als Lebensraum zu stärken.
In der Schweizer Planungskultur ist die Einbindung aller Beteiligten entscheidend. Schulbauprojekte sind oft politisch sensibel und müssen in Volksabstimmungen bestehen. conceptk moderiert partizipative Prozesse, in denen Lehrpersonen, Schulleitungen, Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler zu Mitgestaltern werden. Diese breite Akzeptanz ist das Fundament für eine erfolgreiche Genehmigung und eine langfristige Nutzung der Gebäude.
Damit ein Projekt nicht nur politisch, sondern auch funktional überzeugt, führen wir Architektur und Pädagogik in der Phase 0 zusammen. Wir betrachten dabei:
Klärung der pädagogischen Ausrichtung und der Rolle der Schule im Quartier.
Entwicklung flexibler Raumkonzepte (z. B. Lernlandschaften oder Cluster), die den SIA-Vorgaben und pädagogischen Zielen entsprechen.
Strategische Planung von Mobiliar und Technik, die zeitgemässe Lernformen unterstützt.
Gestaltung einer Umgebung, die Kooperation, Individualisierung und Tagesschulstrukturen ermöglicht.
Brückenbauer zwischen Vision und Umsetzung
Unsere pädagogischen BeraterInnen verstehen die spezifischen Anforderungen Schweizer Kantone und Gemeinden. Wir sorgen dafür, dass moderne pädagogische Konzepte – von der Integration digitaler Medien bis hin zu inklusiven Lernformen – in belastbare Raumprogramme übersetzt werden.
Durch Begehungen im laufenden Betrieb und gezielte Workshops identifizieren wir zudem Optimierungspotenziale im Bestand. So schaffen wir oft schon vor grossen baulichen Massnahmen wertvolle Entlastung für das Kollegium.
Eine dynamische Wirtschaft braucht eine moderne Berufsbildung. Das duale Bildungssystem der Schweiz sowie die Sekundarstufe II stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität von Schulbauten.
Wir entwickeln massgeschneiderte Infrastrukturkonzepte, die den individuellen Herausforderungen der Berufsfachschulen gerecht werden. Dabei setzen wir auf Räume, die kollaboratives Arbeiten ermöglichen und die technologische Transformation der Arbeitswelt räumlich widerspiegeln.
Auch die öffentliche Verwaltung in der Schweiz – auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene – modernisiert ihre Arbeitsformen. Angesichts von Homeoffice und digitaler Transformation helfen wir dabei, vorhandene Büroflächen effizienter zu nutzen und attraktive Arbeitsumgebungen für Mitarbeitende zu schaffen.
Wir begleiten Sie bei der Bedarfsanalyse und entwickeln nutzerzentrierte Konzepte für eine moderne Verwaltungskultur.
Das Team von conceptk hat sich seit vielen Jahren auf die ganzheitliche und integrale Bearbeitung der Leistungsphase 0 spezialisiert und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz in zahlreichen modellhaften Projekten erfolgreich tätig.
Bessere Schulen zu schaffen, die auch in Zukunft den Anforderungen des Schulbetriebes gerecht werden, eine gute, gerechte und zukunftsorientierte Bildungslandschaft zu entwickeln und alle Beteiligten auf ihrem Weg dorthin zu begleiten, das treibt uns an.
Unsere Projekte entstehen in interdisziplinären Teams aus Architektur, Pädagogik und Betriebswirtschaft – und in enger Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern. Je nach Aufgabenstellung arbeiten wir mit lokalen Partnern zusammen und binden alle relevanten Beteiligten frühzeitig in den Planungsprozess ein.
Schulbaukredite scheitern oft an mangelnder Transparenz oder fehlender Akzeptanz in der Bevölkerung. Durch unsere partizipativen Prozesse binden wir Lehrpersonen und Eltern frühzeitig ein. Ein Projekt, das von der Schulgemeinschaft getragen wird, hat eine signifikant höhere Chance, die Hürde der Stimmbevölkerung erfolgreich zu nehmen.
Ja. Unsere Konzepte sind explizit darauf ausgelegt, die im Lehrplan 21 geforderten Kompetenzen räumlich zu ermöglichen. Wir wissen, dass projektbasiertes Lernen und individuelle Förderung Flächen brauchen, die über das traditionelle Klassenzimmer-Layout hinausgehen.
Der Wechsel vom Vormittagsbetrieb zur Tagesschule ist eine enorme organisatorische Umstellung. Wir helfen dabei, Synergien zwischen Unterricht, Verpflegung und Freizeit so zu planen, dass Räume mehrfach genutzt werden können – das schont das Budget der Gemeinde und verbessert die Aufenthaltsqualität für die Lernenden.
Ja. Vor der Frage „Sanierung oder Ersatzneubau“ steht immer die Analyse des Bestands. Wir prüfen für Gemeinden, ob die vorhandene Bausubstanz die Anforderungen des Lehrplans 21 und moderner Tagesschulstrukturen noch erfüllen kann. Oft zeigt sich in unseren Vorstudien, dass durch gezielte räumliche Umstrukturierungen im Bestand ein hohes Mass an neuer Qualität gewonnen werden kann, was eine nachhaltige Alternative zum Neubau darstellt.